Sola-Gratia-Verlag

Buchdeckel

Matthias Krieser:

Adam. Ein Menschenleben

Von der Geburt bis zum Tod wird das Leben des fiktiven Menschen Adam und seiner Umwelt betrachtet. Dabei kommen die Zehn Gebote und Gottes Wille für das mensch­liche Ver­halten in den Blick.

epub E-Book

E-Book (Format EPUB)
hier herunterladen!
KOSTENLOS Verlags-Nummer 006-01-22

mobipocket E-Book

E-Book (Format Mobipocket/Kindle)
hier herunterladen!
KOSTENLOS Verlags-Nummer 006-01-23

pdf E-Book

E-Book (PDF-Datei)
hier öffnen / herunterladen!
KOSTENLOS Verlags-Nummer 006-01-21

Print-Ausgabe

Heft, 28 Seiten
versandkostenfrei bei L. Wilkens (s. Kontakt)
PREIS 2,00 Euro Verlags-Nummer 006-01-10

Hörbuch-Datei

Hörbuch (57 Min. Spieldauer)
hier öffnen / herunterladen!
KOSTENLOS Verlags-Nummer 006-01-31

Hörbuch-CD

Hörbuch-CD (57 Min. Spieldauer)
versandkostenfrei bei L. Wilkens (s. Kontakt)
PREIS 2,00 Euro Verlags-Nummer 006-01-32

LESEPROBE:

Vor der Geburt war der kleine Adam ganz von seiner Mutter umgeben. Danach erlebte er sie als seine wichtigste Bezugs­person. Aber schon in den ersten Monaten sieht und hört er auch anderes. So lernt er, seine Mutter von anderen Personen und Dingen zu unter­scheiden. Sein kleines Gehirn beginnt, für die vielen Sinnes­eindrücke „Ordner“ ein­zurichten, so wie man beim Computer Ordner für Dateien anlegt. Irgendwann gelingt es Adam auch, den Ordnern Namen zuzuweisen und diese aus­zusprechen. Zuerst bekommt der Mutter-Ordner einen Namen: Er nennt ihn „Mama“. Es folgen die Namen „Papa“, „Oma“ und „Opa“ sowie die Namen der Ge­schwister. Auch Tiere und Dinge lernt Adam beim Namen nennen: den „Wau-wau“, das „Auto“ und sein Kuscheltier „Teddy“.

Mit der Zeit wird Adam bewusst: Es gibt da ein Wesen, das er nicht sehen und anfassen kann. Dieses Wesen hüllt ihn vielmehr ein, so wie ihn am Anfang seine Mutter umgab. Auch dieses Wesen kann Adam irgendwann beim Namen nennen: Er sagt „Gott“ und „Vater im Himmel“ und „Jesus“. Adam erfährt, dass Gott ihn beschützt, versorgt und erzieht. Was das bedeutet, sieht er an seinen Eltern – auch wenn sie in ihren Möglich­keiten begrenzt sind und Fehler machen. Das Samenkorn des Glaubens, das Gott mit der Taufe in ihn hinein­gelegt hat, reift und wächst unter einer christ­lichen Erziehung.

Die Namen in Adams Geist dienen nicht nur dazu, um sein Denken zu ordnen. Sie dienen auch dazu, um mit anderen Menschen zu sprechen. Die Namen für Personen dienen darüber hinaus dazu, um diese Menschen herbei­zurufen und anzureden. Dasselbe gilt für Gottes Namen. Gott hat sich uns Menschen namentlich bekannt gemacht, damit wir mit ihm reden können. Das ist wichtig und heilsam. Gott selbst hat nämlich ver­sprochen: „Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden“ (Joel 3,5).